Testbericht H-Bag II System in Schweden


Tour-Tag 1:

Mit diesem schönen Ausblick auf den Lelång liege ich im H-Bag.

Es ist fast halb elf, viel zu hell zum Schlafen.

Tour-Tag 2:

Der Lohn der Anstrengung: Vor uns "ganz großes Kino"!

Und so fahren wir weiter in den wunderschönen Abend um uns eine Klippe für das Nachtlager zu suchen.


Tour-Tag 3:

Hier hatten wir am Abend eine Feuerstelle gefunden,

haben auf der Bank gesessen mit dem warmen Essen auf dem Teller

und abwechselnd in die Flammen und in den leuchtenden nordischen Himmel geschaut.

Ich habe mich in die Koje verholt, während die Anderen noch am Feuer saßen,

habe in den Kiefern im Abendwind geschaukelt,

währen die Farben am Himmel langsam verblassten,

um dem Morgen Platz zu machen.

Tour-Tag 3:

Heute ist es schwer, einen Lagerplatz zu finden.

Die Ufer sind steil und hoch und die flachen Felsen am Ufer bieten wenig ebene Flächen für ein Zelt.

Da bin ich mit dem H-Bag klar im Vorteil:

Eine "Etage" höher beginnt der Kiefernwald,

hier ist es leicht, zwei Bäume im passenden Abstand zu finden.

Tour-Tag 3:

Hier wohne ich heute Nacht,

hoch über dem See mit grandioser Aussicht.

Suchbild: Wer findet den H-Bag?

Tour-Tag 3:

Es ist warm und die Nacht wird trocken bleiben, da kann ich auf das Tarp verzichten.

Aber das Moskitonetz muß sein, auch wenn sich die Mücken zurückhalten, denn die Nächte sind noch kühl und den leichten Wind oben auf der Klippe mögen die Plagegeister nicht. Der neue H-Bag II ist deutlich wärmer, nie habe ich gefroren, auch wenn die Temperaturen nachts teilweise bis 5° C herunter gingen.

Tour-Tag 4:

Seit heute sind wir wieder auf Südkurs,

der nördlichste Punkt der Reise ist erreicht.

Wir suchen uns in einem Seitenfjord des Sees eine kleine Insel.

Es gibt reichlich Kiefern in guten Abständen, da ist es kein Problem, den H-Bag anzubinden.

Hier sieht die Welt ganz anders aus als auf dem großen See,

kleine, waldige Buchten stehen schroffen Felsen gegenüber.

Und mitterndrin wir und ein herrlicher Frühsommer!

Tour-Tag 5:

Ich hänge meinen H-Bag in den leichten Abendwind

und schlafe ein mit diesem herrlichen Blick nach Norden.

Tour-Tag 6:

"Es ist vollbracht!"

Endlich schwimmen die Boote wieder,

jetzt auf dem kleinen Övre Blomsjön.

Tour-Tag 7:

Im glitzernden Licht des frühen Abends suchen wir und einen Biwakplatz.

Tour-Tag 8:

Am nächsten Morgen weht eine ordentliche Brise,

aber das H-Bag-System ist gut an den Bäumen festgebunden.

Tour-Tag 8:

Nach der Umtrage-Aktion queren wir nur noch den Lelång

und schlagen unser Lager auf der Insel Bråtnäsön auf.

Wir sind wieder im Dalsland - "på Dal",

wie die Schweden in dieser Region sagen: "auf dem Tal".

Die Schatten sind schon lang,

jetzt wird es Zeit für das Abendessen.

Tour-Tag 8:

Abendessen mit Sonnenuntergang auf sonnegewärmten Felsen.

Tour-Tag 8:

Ein schöner Sommertag geht zu Ende,

Das Wetter ist stabil, da ist das Tarp nicht notwendig.

In den Bäumen hängt der H-Bag im letzten Sonnenlicht.

Eine Stunde noch bis Mitternacht.

Tour-Tag 9:

Über die Schleuse von Gustavsfors, die wir aber umtragen mußten,

haben wir den Västra Silen erreicht.

Das Lager errichten wir auf der Insel Storön.

Die schroffen Ufer erlauben nur an wenigen Stellen das Anlanden.

Statt auf dem knorrigen Waldboden schlafe ich bequem in den Bäumen.

Tour-Tag 10:

Unser Lager auf der Halbinsel Kenäs im Västra Silen.

Heute werden wir nach Krokfors segeln und in den Östra Silen schleusen.

Tour-Tag 11:

Den Rückweg aus dem Fjord treten wir paddelnd gegen den Wind an

und lagern in der Sandvik auf einer Felsplatte.

Tour-Tag 11:

Grandioses Abendrot verspricht nichts Gutes für den nächsten Tag ...

Tour-Tag 12+13:

Und so kommt es dann auch: Zwei Tage mit teilweise heftigem Regen halten uns in der Sandvik fest.

Tour-Tag 12+13:

Der H-Bag unterm schützenden Tarp,

auf dem sich Wasserlachen bilden,

die sich alle paar Minuten mit lautem Platschen entleeren,

so heftig geht der Regen nieder.

Tour-Tag 14:

Erstaunlicher Weise konnten wir in der Sonne frühstücken und das Lager einigermaßen trocken abbauen.

Aber schon auf dem Weg nach Osten setzt der Regen wieder ein.

Östlich der Insel Öna sind wir daher froh,

eine der vielen Lagerpläte mit Schutzhütte und Feuerstelle zu finden.

Tour-Tag 14:

Es ist nicht einfach, mit dem nassen Holz ein Feuer in Gang zu bringen.

Das H-Bag-System ist heute perfekt aufgehängt

und bietet zuverlässigen Wetterschutz.

Tour-Tag 14:

Meine Mitpaddler werden in der Hütte schlafen.

Das ist mir zu hart und bietet keinen Mückenschutz.

Ich schlafe lieber weich unter dem Moskitonetz des H-Bag-Systems.

Tour-Tag 15:

Wir sind inzwischen so versiert mit dem Umtragen,

daß wir noch einen See weiter tragen.

So wird es spät, als wir am Svärdlång in die Koje kommen.

Dabei gibt es wunderschöne Farben am nörlichen Himmel zu sehen.

Tour-Tag 16:

Mit diesem Panorama wache ich am nächsten Morgen auf.

Das erlebt man nur im H-Bag - kein Zelt schränkt den Blick ein.

So kann ein weiterer schöner Tag beginnen!

Tour-Tag 16:

Der H-Bag hängt an den jungen Föhren über den Felsplatten.

Tour-Tag 16:

Wir haben eine weitere Umtragestrecke hinter uns gebracht

und lagern auf der schönen Halbinsel Baldersnäs.

Über Bengtsfors zieht ein Unwetter auf

und das H-Bag-System hängt in der stürmischen Nacht.

Tour-Tag 16:

Wir haben Glück und das Unwetter zieht vorbei.

Auch das Tarp war unnötig, die Nacht bleibt trocken.

Tour-Tag 17:

Der Morgenhimmel strahlt in im Sommerblau mit den typischen Dalsland-Wattewolken.

Tour-Tag 17:

Ausfahrt in den wunderschönen, von Hügeln eingerahmten Råvarp.

Tour-Tag 17:

Waldlager auf einer Insel im Råvarp.

An Bäumen für den H-Bag mangelt es nicht. ;-)

Tour-Tag 17:

Hier konnten die Mitpaddler auch mal bequem schlafen, denn der Waldboden war weich und federnd.

Und der Hund liegt heute auf seine Decke zwischen zwei Wurzeln, die fast ein "Körbchen" formen.

Tour-Tag 17:

Wir sind spät angekommen und schnell sinkt die Sonne am späten Abend.

Tour-Tag 17:

Und da ist er wieder, der typisch nordische, goldene Sonnenuntergang.

Tour-Tag 19:

Abendliche Idylle auf einer Schäre im Vänern nach stürmischer Überfahrt.

Tour-Tag 19:

Vom Gletscher polierte Felsen bilden überall Badebuchten.

Tour-Tag 19:

Ich wußte nicht, was mich auf den Schären erwartet und hatte schon mit nackten Felsen gerechnet.

Dann hätte auch ich auf hartem Boden schlafen müssen.

Aber es gab genügen Bäume, die auch dem Wind standhielten.

Tour-Tag 19:

Ein frischer Wind vom Vänern bläht das Tarp auf.

Tour-Tag 20:

Unsere geschützte Bucht wirkt wie ein kleiner Teich.

Hier verbringen wir den letzten Urlaubstag, liegen auf warmem Fels in der Sonne

und lassen die Paddeltour noch einmal Revue passieren.

Ja, das war ein schöner Urlaub!

Morgen geht es zurück nach Köpmannebro,

als krönender Abschluß ein letztes Mal unter Segeln mit idealem Wind.

Dann werden die Boote zerlegt und alle Sachen finden wieder Platz im Auto.

Wir treten die lange Rückreise an und träumen schon wieder vom nächsten Sommer ...

Und das H-Bag-System hat sich rundherum bewährt:

Drei Wochen lang bequemes "Abhängen", geschützt vor Mücken, Wind und Wetter und mit grandioser Aussicht.

Selbst bei nur 5°C in kalter Nacht habe ich nicht gefroren und wenn morgens die Sonne schon Kraft und Wärme entwickelt,

wird man nicht von stickiger Hitze aus dem Zelt getrieben, sondern öffnet nur den Reißverschluß des H-Bag, dreht sich um, döst noch ein Stündchen weiter in luftiger Höhe und hofft, daß jemand schon mal Kaffee macht ... ;-)